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Fossiles Holz


Herkunft: Simbabwe

Alter: 230- 260 Mio. Jahre (Perm/Trias)

Härte: 6,5 - 7 Mohsscala

Chemie: SiO2 Siliziumdioxid

In der Triaszeit waren alle Landmassen zu einem Superkontinent (Pangäa) vereint.
Europa grenzte an Grönland und Nordamerika.
Die Antarktis und Indien waren mit der Südostküste Afrikas verbunden.

Riesige Landmassen waren vom Meer abgeschnitten, in ihrem Inneren herrschte ein heißes Wüstenklima. So auch im heutgen Simbabwe, im südlichen Afrika.

Pflanzliches und tierisches Leben beschränkte sich auf begünstigte Gebiete wie etwa entlang von Flussläufen, im Schatten von Bergzügen oder an Seen. In dieser Zeit entwickelten sich die ersten Dinosaurier. Sie fanden Nahrung in Wäldern mit palmenartigen Farnen, Nadel- und Ginkgobäumen, Bärlappgewächsen und üppigem Bodenbewuchs aus Farnen und Schachtelhalmen. Bis zu den ersten Blütenpflanzen und Laubbäumen sollten noch einmal fast 100 Millionen Jahre vergehen.

Voraussetzung für das Entstehen versteinerten Holzes ist die rasche Abdeckung abgestorbener Bäume mit feinkörnigem Sand, der entweder angeweht oder angeschwemmt wurde. In der so entstehenden und von Sauerstoff abgeschlossenen Negativform wird in einem Jahrtausende währenden Prozess (Fossilisation) das Holz nach und nach durch von Wasser herangeführter Kieselsäure (SiO 2) ersetzt. Form und Struktur der Stämme und Äste, bleiben aufgrund unterschiedlicher Härten und chemischer Eigenschaften des Holzes sowie der eindringenden Lösung erhalten.

Millionen Jahre später folgt auf die Zeit der Ablagerung die Abtragung. Die teils mächtigen Sandsteinpakete, in denen das Holz eingeschlossen ist, werden der Verwitterung ausgesetzt. Der Sandstein ist nicht sehr beständig. Seine Bestandteile werden von Wind und Wasser fortgetragen. Das extrem harte und widerstandfähige „Holz“ wird wieder freigelegt. Angeschnitten und poliert offenbart es seine Schönheit und ist uns ein Zeugnis vom Wunder der Evolution.

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Herkunft: Indonesien

Alter: ca. 20 Mio. Jahre (Tertiär, Miozän)

Härte: 6,5 - 7 Mohsscala

Chemie: SiO2 Siliziumdioxid

Im Tertiär spaltet sich auf der Südhalbkugel eine riesige Landmasse von dem Kontinent, den wir heute Afrika nennen ab. Sie wird später Indien heißen und driftet nordwärts, in Richtung Sibirien.
Vor ungefähr 40 Mio. Jahren treffen die beiden Landmassen aufeinander und schieben sich seither fortwährend tiefer ineinander. Als Folge faltet sich das Himalaya-Gebirge auf.

Aber auch benachbarte Krustenplatten werden von der Bewegung erfasst, gezerrt, gestaucht, gedreht. An den Rändern dieser Krustenplatten führt dies oft zu Erdbeben und starkem Vulkanismus. So auch in Indonesien, wo die Situation bis heute ähnlich ist. Vor ca. 20 Mio. Jahren, im Miozän, verschüttet starker Vulkanismus riesige Bergwälder mit mächtigen Schichten vulkanischer Asche. Diese schützt den Baum vor Kontakt mit Sauerstoff und damit vor der Verrottung.

In der so entstehenden und von Sauerstoff abgeschlossenen Negativform wird in einem Jahrtausende währenden Prozess (Fossilisation) das Holz nach und nach durch von Wasser herangeführter Kieselsäure (SiO 2) ersetzt. Form und Struktur der Stämme und Aste, bleiben aufgrund unterschiedlicher Härten und chemischer Eigenschaften des Holzes sowie der eindringenden Lösung erhalten.

Millionen Jahre später folgt auf die Zeit der Ablagerung die Abtragung. Die teils mächtigen Tuffpakete, in denen das Holz eingeschlossen ist, sind der Verwitterung ausgesetzt. Der Tuff ist nicht sehr beständig. Seine Bestandteile werden von Wind und Wasser fortgetragen. Das extrem harte und widerstandsfähige „Holz“ wird wieder freigelegt.

Stein in der Form von Holz lässt uns das Wunder der Evolution erleben und verstehen - ein Mysterium der Natur, das uns mit Ehrfurcht erfüllt.

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